10 Tipps für´s Reisen

Allgemein

Manchmal fragt man sich auf Reisen wie man sein Abenteuer noch schöner gestalten kann oder wie man sich besser darauf vorbereiten hätte sollen. Falls bei mir so eine Krise eintrifft lese ich mir Reisetipps durch und merke, dass ich doch nicht so viel falsch gemacht habe und man letztendlich nicht falsch reisen kann. Man sammelt immer neue Erfahrungen und lernt neue Menschen kann. Das ist doch auch schließlich unser aller Ziel beim Reisen.  Dennoch möchte man ein bisschen das Gefühl der Vorbereitung haben und kann sich nun die folgenden Tipps durchlesen und überdenken.

1. Eine Kamera auf Reisen kann auch anstrengend sein. Die schönsten Moment kann man sowieso nicht festhalten sondern wird sie immer in Gedanken behalten.

2. Wer doch nicht ohne kann, sollte seine Bilder veröffentlichen. Instagram bietet sich dafür gut an. Man hat selber später noch etwas davon und lässt seine Freunde an der Reise teilhaben

3. Eine pre – paid Karte Vorort kaufen

4. Lieber zu wenig als zu viel einpacken. Es ist immer ärgerlicher etwas nicht wieder mit nach Hause nehmen zu können

5. Trage immer ein bisschen Geldreserve bei dir, falls doch mal etwas abhanden kommen sollte

6. Nehme ein Mikrofaserhandtuch mit auf die Reise. Es trocknet schnell und macht nicht deinen ganzen Rucksack nass

7. Länger an einem Ort zu bleiben ist meistens besser als viele Orte nur kurz zu sehen. Man lebt sich ein, bekommt eine Alltagsroutine und lernt viele neue Leute kennen

8. Lächeln nicht vergessen !

9. Ein Regenschirm, Fön oder Kissen lässt man zuhause

10. Gewöhne dich daran, dass vieles langsamer läuft und der Bus auch mal 2 Stunden später kommt – entspanne dich und genieße die Show !

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Amsterdam – meine neue Heimat ?

Reisen

Innerhalb von 5 Tagen habe ich mich in Amsterdam verliebt und möchte von dort gar nicht mehr weg. Diese Stadt mit den vielen kleinen Grachten, süßen Häusern und unglaublichen netten Menschen hat mir den Kopf verdreht.

Amsterdam ist eine sehr junge und internationale Stadt. Man findet Menschen aus aller Welt vor und trotz der verschiedenen Kulturen klappt es mit dem Zusammenleben. Dies habe ich noch nie so angenehm in einer anderen Stadt empfunden.

Wenn ich meinen Freunden Amsterdam beschreiben muss und von meiner Reise dort hin erzähle kommt immer das Wort Zufriedenheit vor. Die Menschen sind sehr aufgeschlossen zu Touristen und gehen auch untereinander sehr liebevoll um. In Deutschland kann ich mir stattdessen den Ellbogen des anderen spüren lassen. Es ist auch interessant, dass in Amsterdam keine einzige Gardine hängt. Aus der Überzeugung nichts verbergen zu haben und auf die Diskretion der Mitbürger vertrauen, hängen die Anwohner lieber schöne Dekoration an ihre Fenster. Als Tourist ist dies auch ganz interessant, doch ab und zu mal einen kleinen Blick hinein zu werfen und die wirklich geschmackvoll eingerichteten Gartenhäuser zu bestaunen.

Die Einkaufsläden in den Grachten haben mich ein bisschen an Berlin Mitte erinnert. Man findet viele Antiquitäten und selbstgemachtes vor. Wer also nicht typische Souvenirs sucht und auch ein bisschen alternativ eingestellt ist, ist hier genau richtig. Man kann sich frei ausleben, so sein wie man möchte und die Menschen stört es nicht. Die Amsterdamer sind alles andere als spießig und langweilig.

Abends finden mitten auf den Straßen kleine Feste statt, an welchen jeder teilnehmen kann. Es sammeln sich meistens alle vor einem kleinen Restaurant in einer Gracht vor und trinken dann Bier, Cocktails und unterhalten sich aus dem neuesten Schwung ihres Lebens.

Amsterdam hat neben den typischen Sehenswürdigkeiten, wie dem Anne Frank Haus, auch noch mehr zu bieten. Man kann schöne Spaziergänge durch den Jordaan unternehmen und in einem Café welches direkt an einer Gracht liegt einen Cappuccino trinken.

Ich würde jedem empfehlen, mindestens einmal in ihrem Leben, in Amsterdam gewesen zu sein. Die Fahrt dauert von Deutschland nicht mehr als ein paar Stunden und so ein Wochenende in Amsterdam kann wirklich entspannen und die Alltagssorgen verschwinden lassen. Am schönsten ist es seinen Aufenthalt in einem Hausboot zu verbringen. Man kann sie schon ab kleinem Preis mieten und hat seine Privatsphäre. Zudem kann man noch eine wirklich schöne Aussicht vom boot auf die Grachten genießen.

 

Saint Tropez – die Perle von Südfrankreich

Reisen

Ich kann vollen Stolzes behaupten, meinen absoluten Lieblingsort im Mittelmeerbereich gefunden zu haben – Saint Tropez. Selten hat mich ein solch kleiner Ort mit so viel Charme, Klasse und Editude begeistert. Es ist für mich ein immer noch anhaltendes Gefühl von Wärme und Geborgenheit.

Saint – Tropez ist ein kleiner Hafenort in Südfrankreich und für die meisten wohl als Hotspot der Reichen und Schönen bekannt. Doch dieser Ort hat viel mehr zu bieten als nur das. Es gibt keine Ketten wie zum Beispiel Starbucks, Primark und co. Stattdessen findet man viele Künstler und kleine Läden mit handgemachtem vor. Dies ist ein wichtiger Punkt für mich, da unsere Gesellschaft doch nun sehr konsumorientiert ist und es mir vorkommt als würden alle mittlerweile in einer Art Uniform umherlaufen.

Am Abend kann man am Hafen mit einem riesigen Eis von Barbarac die Yachten bestaunen und die himmlische Ruhe genießen. Es gibt keine Autos und Abgase die dieses Bild zerstören könnten. Es wirkt so, als wenn alle Menschen ein bisschen entspannter und zufriedener sind. Es gibt natürlich auch einige Unternehmungen. So kann man zum Beispiel in einem der zahlreichen Clubs, wie dem Les Caves du Roy feiern gehen und dabei noch eine unglaubliche Architektur miterleben. Um sich die anstrengende Nacht nicht anmerken zu lassen, kann man an den nahegelegenen Strand Pampelonne in Ramatuelle fahren und den Tag am Strand verbringen und sich dabei die Getränke bis zum Liegeplatz bringen lassen.

Es ist sehr schön diesen Service genießen zu können. Am Strand Pampelonne gibt es zahlreiche Beachclubs mit Strandliegen, Shops mit schöner Kleidung und erstklassigen Restaurants. Besonders empfehlenswert ist der Club 55. Mit einer Liegegebühr von 70€ am Tag leider auch nicht ganz billig. Selten habe ich aber so ein gutes Steak gegessen und Spitzencocktails bis an meine Liege gebracht bekommen.

Wer nicht die astronomischen Preise für ein Hotel in Saint – Tropez zahlen möchte kann sich eine Ferienwohnung in den naheliegenden Orten mieten. Der kleine Ort Plan de la Tour ist zum Beispiel schön auf einem Berg gelegen und bietet bei der Fahrt nach Saint – Tropez eine wunderbare Aussicht auf den Hafen. Die Fahrzeit dauert nur ca. 15 – 20 Minuten und die Preise sind auch noch einigermaßen auszuhalten.

Ich würde jederzeit wieder in das kleine Hafenörtchen fahren und mir die schöne Meeresbrise durchs Gesicht wehen lassen. Die Stadt ist sehr gepflegt und sauber, bietet gute Restaurants und erstklassige Clubs an. Somit ist Saint – Tropez sowohl für die alte Generation als auch an uns junge Menschen angepasst.

Monaco – edel, en vogue und trotzdem katastrophal ?

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Für viele schwebt immer noch der Gedanke an alte Casinos, Damen in ihren Hérmes Taschen und unzähligen Yachten in ihren Gedanken umher. Auf meiner Reise durch Südfrankreich stand unter anderem der kleine Stadtstaat Monaco auf meiner Liste. Ich muss zugeben, dass auch dieser Ort auf meiner Bucketliste stand und ich mich frage wieso ich ihn überhaupt aufgeschrieben habe.

 

Ich möchte euch zuerst einen kleinen Einblick geben bevor ich euch meine Erfahrungen und Tipps zu dieser rätselhaften Stadt schildere.

 

 

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Ich habe insgesamt 3 Tage in Monaco verbracht und kann mit ruhigem Gewissen sagen, dass es nicht zu kurz eingeplant war. Da Monaco wirklich sehr klein ist- das wusste natürlich niemand – lohnt es sich durchaus für einen Kurztrip.

 

Ich habe mich schon immer für Monaco interessiert und war nie so abgeneigt gegen diese Stadt wie manch andere. Also reiste ich ohne Vorurteile dort hin. Am besten erreicht man Monaco mit dem Flugzeug. Der nächstgelegene Flughafen ist in Nice-Côte d’Azur. Von dort aus kommt man am besten mit dem Regionalzug (TER) in die kleine Metropole. Wer die etwas exklusivere Variante bevorzugt und eine besondere Aussicht auf die Côte d’Azur erleben möchte, kann mit dem Helikopter von Heli Air Monaco in ca. 10 Minuten überfliegen.

 

Einmal angekommen sollte man sich am besten in sein vorher gebuchtes Hotel begeben. Wer das nötige Kleingeld hat kann zum Beispiel im Hôtel Hermitage absteigen. Es besitzt einen schönen französischen Flair und ist im Gegensatz zu manch anderen Hotels noch seinen Preis wert. Wer sich diesen Umsummen nicht aussetzen möchte kann im Novotel schlafen. Das Hotel wurde erst kürzlich gebaut und besitzt einen sehr schönen Pool und moderne Zimmer.

 

Für mich gehört es mittlerweile zur Routine, zu aller erst die Stadt zu erkunden. Da Monaco vor allem Ding den Autos angepasst ist, empfiehlt es sich die schönen Stufen hinauf zur Altstadt zu nehmen und dabei eine gigantische Aussicht zu genießen. Ich muss zugeben, dass mich dieser Ort oben auf Monaco fasziniert hat und mich zweifeln lassen hat, ob ich denn Monaco nun mag oder nicht. Einerseits bietet die Stadt tolle Restaurants, das Meer direkt vor der Tür und sehr schön angebaute Gärten. Andererseits ist die Hochhäuserschlucht erschreckend und lässt das Licht nicht wirklich in die Stadt hinein.

 

Nach einem anstrengenden Spaziergang darf man sich auch etwas gönnen und in einem der Zahlreichen Restaurants speisen. Für sehr empfehlenswert empfinde ich das Restaurant Mayabay, welches Japanische und Asiatische Gerichte anbietet und das Restaurant La Salière, italienisch direkt im kleinen Hafen.

 

Eine kleine Liste für Unternehmungen in Monaco:

 

– Mala Beach Club – zum entspannen am Strand

– Buddha Bar – für eine Cocktail am Abend

– Nobu – Asiatisch auf höchster Stufe

– Boulevard des Moulins – ein bisschen Shoppen schadet bekanntlich ja nie

 

Abschließend kann ich sagen, dass meine Meinung über Monaco zwiegespalten ist. Die Stadt hat schöne Ecken zu bieten, aber auch nur wenn man sie findet und das unterscheidet sie von anderen Städten wie zum Beispiel Amsterdam, New York oder Paris. Man muss sich auf die Suche begeben um neues zu entdecken und darf sich nicht von der gewaltigen Front an Hochhäusern abschrecken lassen. Ich glaube, dass man Monaco umso mehr genießt desto öfter man da war. Die Stadt wächst für mich jedes mal wenn ich wieder dort bin und trotzdem bleibt sie so klein.